Herzlich willkommen

bei der  

Ev. Kirchengemeinde Dellwig.

Wir grüßen Sie mit dem Bibelwort aus unseren Kirchen: 

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat !

( 1. Brief des Johannes, Kapitel 5, Vers 4)

Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit unter Gottes reichem Segen und laden Sie ein, gute Gedanken in der Andacht hier unten auf der Seite zu lesen. 

Die Bilder in der Kopfleiste zeigen Ausschnitte aus Kirchenfenstern in Billmerich (links) und Dellwig (rechts).

 

 

 

 

 

Andacht

Es war der Tag, an dem sich Himmel und Erde berührt haben. Ein mächtiger Fingerzeig Gottes. Den Menschen erschien es wie ein Unwetter. Mit Grollen kommt das große Zeichen daher. Wie ein Brausen soll es gewesen sein. Dann ist er da, der Geist Gottes, hineingegossen in die Herzen der Menschen. Mit mächtigen Worten beschreibt die Apostelgeschichte das Wirken des Heiligen Geistes. Alle, die vom Geist ergriffen sind, verkaufen ihr Hab und Gut und teilen den Erlös untereinander. In Mengen geschehen Wunder und Zeichen. Binnen eines Tages lassen sich gar 3000 Menschen taufen. Ungefähr 50 Jahre danach erlebt der Schreiber der Pfingsterzählung seine Gemeinde ganz anders. Es gibt Streit und Zank. Es gibt Reiche und Arme. Es wird nicht geteilt. Der Schreiber ist enttäuscht von dem, was er sieht. So setzt er sich hin und schreibt auf, wie es eigentlich sein sollte: Der Geist Gottes verändert die Menschen. Scharenweise werden sie edler, weniger selbstbezogen. Die Geschichte von Pfingsten hat so nicht stattgefunden. Sie wird aber genau so erzählt, weil sie so stattgefunden haben sollte. Die Erzählung von Pfingsten ist damit eine Sehnsuchtsgeschichte. Sie erzählt von der tiefen Sehnsucht nach der Veränderung der Welt durch die Veränderung der Menschen. Pfingsten ist der Traum von einer Menschheit, die mehr Jesus und weniger Donald Trump ist. Pfingsten ist damit zugleich mehr als ein Traum. Pfingsten ist der Stachel im Fleisch der Weltuntergangsstimmung. Darin liegt die Wahrheit der Pfingsterzählung: Himmel und Erde berühren einander. Selten wird in den Nachrichten davon erzählt. Das macht keine Schlagzeilen. Und doch ist er da, der göttliche Funke, der in uns steckt. Sehen kann ich ihn zum Beispiel dort, wo wir liebevoll unsere Kinder großziehen, obgleich es beizeiten über die eigenen Kräfte geht. Sehen kann ich es dort, wo wir alles stehen und liegen lassen, weil uns jemand braucht – obwohl wir doch schon so viel zu tun und so wenig Zeit für uns selbst haben. Was wären das für Nachrichten, würde darüber einmal berichtet werden. Manchem käme es vor wie ein Traum. Und doch ist auch das Teil unserer Wirklichkeit. Jeden Tag ist der Geist Gottes unterwegs. Jeden Tag berühren sich Himmel und Erde. Mit den besten Wünschen für das Pfingstfest, Ihre Jula Well

 

 

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Ein Bildergalerie vom Gemeindefest ist unter der Rubrik "Aktuelles" zu finden. 

 

 

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