Kreuzweg im Bibelgarten Billmerich an der Kirche

Ein Kreuzweg erinnert an den Leidensweg Jesu, der uns über Karfreitag auf Ostern hinführt. Erste Kreuzwege entstanden schon im 12. Jahrhundert. Anfangs hatten Kreuzwege zwei Stationen (Anfang und Ende). Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich daraus sieben bis 15 Stationen, die dem Innehalten und der Besinnung dienen.

Ab Aschermittwoch wird bei uns im Bibelgarten an unseren sieben Rotdornbäumen jeden Mittwoch eine neue Kreuzweg-Station hinzukommen. Dabei erinnert der Rotdorn mit seinen dornigen Ästen und seinen roten Blüten an die Dornenkrone Jesu, aber auch an die Liebe Jesu zu den Menschen. Jesus nimmt das Leid auf sich seinen Menschen zu Gute: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“, bittet er am Kreuz für seine Henker und wird so zum Sinnbild der Versöhnung.

Im Bibelgartenjahr (von April bis Oktober) stehen an unseren sieben Rotdornbäumen sieben Schöpfungsschilder für die sieben Schöpfungstage. Nun werden sie in der Passionszeit zu Trägern der Kreuzwegimpulse.

Die Passionszeit ist eine Fastenzeit und damit eine Zeit der Besinnung. Wer fastet, verzichtet und wird aufmerksam für Gottes Gaben. Wer den Kreuzweg Jesu nachgeht, kann einen bewussteren Umgang mit sich selbst, seinen Mitmenschen und Gottes Schöpfung lernen. 

Am Ostersonntag feiern wir dann die Auferstehung Jesu Christi. Im Auferstandenen schafft Gott das Leben und den Grund unserer Hoffnung neu. Dann werden die sieben Kreuzwegstationen zu sieben Stationen der Neuschöpfung. 

Hier geht's zu den sieben Stationen