Liebe Schwestern und Brüder,

ab April werde ich als Pfarrerin auch in der Kirchengemeinde Dellwig arbeiten und damit in meine ehemalige Vikariatsgemeinde zurückzukehren.

Schon vier Jahre ist es nun her, dass ich einen Teil meiner praktischen Ausbildung zur Pfarrerin in der Kirchengemeinde Dellwig abgelegt habe. Begleitet durch die Gemeinde und meinen Mentor Pfarrer Jochen Müller habe ich viel gelernt und mich dabei stets wohl gefühlt. Es war daher mein Wunsch, wieder in der Kirchengemeinde Dellwig eingesetzt zu werden. Dank der Landeskirche von Westfalen und der Superintendentur in Unna werde ich nun in Fröndenberg und auch in den Kirchengemeinden Dellwig und Frömern meinen Dienst aufnehmen.

Allen, die ich noch nicht kennenlernen konnte, möchte ich mich kurz vorstellen: Ich bin 39 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei kleinen Kindern (die mir jetzt widersprechen würden mit den Worten „Ich bin nicht mehr klein, ich bin schon fünf“). Ich lebe mit meiner Familie in Westhemmerde. In Unna geboren, ging ich dort auch zur Schule. Nach meinem Abitur wohnte ich viele Jahre in Bochum, wo ich evangelische Theologie studierte und meine Doktorarbeit schrieb. Mein Vikariat absolvierte ich in den Kirchenkreisen Lüdenscheid und Unna und kehrte dann für mein Habilitationsprojekt an die Ruhr-Universität in Bochum zurück. Dort habe ich in den letzten Jahren im Fachbereich der Praktischen Theologie und am Institut für Religion und Gesellschaft gelehrt und geforscht.

Ehrenamtlich war ich der Kirchengemeinde Dellwig dabei stets verbunden. Vertretungsweise habe ich in Frömern, Dellwig und Billmerich Gottesdienste gehalten und mich darüber hinaus im Friedhofsausschuss eingebracht.

In meiner Freizeit liebe ich es zu lesen, lange Strecken zu wandern und dann und wann für ein paar Tage mit der Familie in einer Waldhütte Urlaub zu machen. Auch singe und musiziere ich gern. In Bezug auf die Gemeindearbeit ist mir die seelsorgliche Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen sowie die Jugendarbeit und die Gottesdienstgestaltung besonders wichtig.

Mit dem Eintritt in den Probedienst beginnt für mich nun ein neuer Lebensabschnitt. Ich freue mich auf die vielfältigen Begegnungen und Aufgaben und bitte Sie, mich gerade in der Anfangszeit mit hilfreichen Hinweisen da zu unterstützen, wo ich mit Abläufen und gemeindlichen Traditionen noch nicht vertraut bin. In der Hoffnung, Sie bald persönlich kennenzulernen, wünsche ich Ihnen Gottes reichen Segen.

Ihre Jula Well